Golftraining zu Hause

Der Aufschwung

Den Golfschwung zu Hause trainieren – wie soll das gehen? Jeder Golfschwung beginnt mit dem Aufschwung. Wer hier schon Fehler macht, wird diese in der Regel nicht mehr kompensieren können. Im Profi-Bereich gibt es nicht nur die prominente Ausnahme Jim Furyk. Dieser Profigolfer hat einen so unglaublich schrägen Aufschwung! Ein Wunder, dass er überhaupt jedes Mal den Golfball trifft. – Also kein Vorbild! Aber er hat diesen Schwung geübt und spielt ihn mit einer unglaublichen Präzision.

Egal wie schräg dieser Schwung ist: von der 9 Uhr Position bis zur 3 Uhr Position ist sein Schläger auf der korrekten Schwungebene. Sein Golfspiel zu Hause zu trainieren, gelingt mit GOSWO.

Golftraining zu Hause - 9 Uhr Position
Golftraining zu Hause - 3 Uhr Position

Als erster markanter Punkt des Aufschwungs ist die so genannte 9 Uhr Position des Schlägers zu nennen. Der Schläger verläuft waagerecht zum Boden und parallel zur Ziellinie (und parallel zum GOSWO). Die Schlagfläche sollte senkrecht nach oben zeigen. Führen Sie zur Übung den Schläger immer wieder von der Ansprechposition bis zu dieser ersten Zwischenstation. Um den korrekten Winkel bzw. sein  Muskelgedächtnis für den Aufschwung auf der korrekten Ebene zu trainieren, empfehlen wir die Auflage des Schlägerschaftes auf dem GOSWO und eine Rutschbewegung auf dem GOSWO. (Videos hierzu folgen). Hierbei ist darauf zu achten, das der Schlägerschaft parallel aufliegt und die Rutschbewegung nur bis Hüfthöhe erfolgt. Durch Wiederholungen prägt sich der korrekte Winkel nach und nach ein und die Schwungbewegung des Aufschwungs erfolgt nach und nach auf dieser vorgegebenen und im Gehirn abgespeicherten Ebene.

In der zweiten Phase sollte der Aufschwung (mit Blick auf dem Ball) bis Hüfthöhe mit GOSWO und GOSWO Outside geübt werden. Hierbei sollte man mit einem Schwung-Korridor mit einer Breite von ca. 50 cm beginnen.

Diese Übung sollte so lange wiederholt werden, bis der parallele Aufschwung sicher und wiederholbar ohne Berührung ausgeführt werden kann.

Je nach spielerischem Fortschritt kann die Breite des „Schwungkorridors“ angepasst und ständig verschmälert werden. Erst wenn der Aufschwung fehlerfrei bei einer Korridorbreite von ca. 30cm ausgeführt werden kann, sollte das Training mit Rückschwung/Durchschwung erfolgen.

Einer der gravierensten Fehler beim Golf ist es, den Höhenabstand des Kopfes während des Schwunges zu verändern. Wer den Kopf zu früh hoch reißt, wird unter Umständen über den Ball schlagen, wer sich nach unten bewegt, wird mit großer Sicherheit den Rasen umgraben. Achten Sie beim Training mit GOSWO darauf, den Kopf auf gleicher Höhe zu behalten. Diese Übungen helfen Ihnen sehr, einen optimalen Treffmoment zu realisieren.

Die korrekte Schwungebene (blaue Linie) verläuft durch die Schaftebene in der Ansprechposition. Beim Aufschwung bleiben Hände und Schläger bis Hüfthöhe auf dieser Ebene. Der Schlägerschaft ist parallel zur Ziellinie.

Durchschwung/Rückschwung

Wie wir wissen, beginnt jeder Golfschwung mit dem Aufschwung. Ist dieser Aufschwung bereits nicht korrekt, kann kein guter Golfschwung erwartet werden. Darum nochmals der Hinweis für das Golftraining zu Hause: Das Training eines vollen Schwunges darf erst beginnen, wenn der Aufschwung dauerhaft ohne Berührung bei einer Korridorbreite von ca. 25-30 cm ausgeführt werden kann.

Bei dem Training des Rückschwungs (bei ausreichendem Platz und Deckenhöhe am Aufstellort) sollte die Korridorbreite zu Beginn mehr als 50 cm betragen, denn der gefühlte Schwung ist meistens deutlich schlechter als der gewünschte Schwung. Wenn Sie mit breiterem Korridor beginnen, vermeiden Sie zu frühe Treffer auf dem GOSWO Outside. Ebenso sollte mit einem halben Schwung begonnen werden und die Ausholbewegungen je nach Spielstärke vergrößert werden. Je nach Trainingsfortschritt kann auch hier die Breite des „Schwungkorridors“ angepasst und ständig verschmälert werden. Wer sich zu früh zu gut findet, wird mit zu frühen Treffern belohnt.

GOSWO auf der Indooranlage von Clubmaker of the Year 2019 worldwide – Gerald Friz

Man beobachtet immer wieder Golfer dabei, dass sie beim Versuch mehr Schwung zu holen den Kopf zur Seite nehmen und damit ihre Körperachse nach hinten kippen. Dadurch wird man den Ball nicht weiter schlagen, auch wenn man vermeintlich dadurch weiter ausholt. Tatsächlich sorgt dies aber für deutlich mehr Ungenauigkeit im Schwung. Außerdem wird man den Oberkörper kaum schnell genug wieder nach vorne bewegen können. Gleichzeitig wird die Hüfte mit dem Schläger nach hinten gedreht. Auch dies sorgt eher für eine Reduzierung der Schwunggeschwindigkeit und vergrößert das Risiko, den Ball im Durchschwung nicht mehr genau zu treffen. Das Ergebnis ist daher zumeist, dass die Arme nach vorne schwingen, während das Körpergewicht auf dem hinteren Bein verbleibt. Das Ergebnis sind in der Regel zu fett getroffene Bälle, die wahrscheinlich nach rechts (beim Linkshänder nach links) flach wegspringen. Dies vermeiden Sie, indem Sie die Hüfte der Bewegung der Schultern nicht folgen lassen. Dies sollte zu einem leichten Spannungsgefühl im Oberschenkel des hinteren Beines führen. Die Spannung wird umso größer, je weiter die Schultern nach hinten aufgedreht werden. Da nicht alle Menschen über die gleiche Beweglichkeit verfügen, ist es nicht schlimm, wenn ihre Schulterlinie nicht um 90 Grad zurück zu drehen ist. Versuchen Sie bitte nicht, dies durch Anheben des Kopfes und Aufrichten des Oberkörpers zu ermöglichen. Drehen Sie so weit wie möglich auf, ohne dass Sie den Kopf nach oben bewegen. Entscheidend ist nicht, wie weit Sie aufdrehen, sondern wie viel Spannung Sie aufbauen können.

Direkt in den Shop

GOSWO – Ideal für das Wintertraining – Golfschwung zu Hause üben

Die Golfsaison ist beendet und die letzten Turniere wurden gespielt. Doch die neue Golfsaison beginnt im Winter. Das Golf Training im Winter sorgt für weniger Schläge und weniger Putts im Sommer: Das Wetter wird schlechter und die meisten Golftrainer verabschieden sich in den Süden. Sie begleiten Golfurlauber auf ihren Reisen und stehen uns für ein Golf Training nicht mehr zur Verfügung. Doch in den Monaten von November bis März/April würden viele Golfer gerne ein Golf Training zu Hause absolvieren, um nicht aus der Übung zu kommen – aber was und wo? Die meisten Golfclubs bieten kein Golf Wintertraining an. Außer der Driving Range gibt es tatsächlich keine Trainingsmöglichkeiten während der Wintermonate. Einen Abschlag nach dem anderen auf der Driving Range und Bälle bei Wind und Wetter zu schlagen, machen nicht wirklich Spaß. Im Internet findet man eine Menge an Videos von Christian Heuberger, Florian Raggl, Fabian Bünker etc. und auch auf zahlreichen Golfseiten wie golfstun.de, oder www.golf.de bekommt man Anregungen. Doch alle Videos zum Golfspiel mit Eisen, Driver oder Putter helfen nur bedingt. Übung macht den Meister und nicht Videos anschauen oder Texte lesen. Den Golfschwung zu Hause trainieren, gelingt mit GOSWO. Schaut euch die Videos an und scheut auch mal hier, warum und wie man seinen Golfschwung verbessern sollte.

Golf Training zu Hause und trotzdem Fehlschläge erkennen – Fehlschläge wie Slice oder Hook abstellen

Bei schlechtem Wetter und im Winter müssen Golfer nicht auf ihr authentisches Golferlebnis verzichten. Beim Indoor Golf können Sie an Ihrem Handicap arbeiten und virtuell auf Spitzengolfplätzen spielen. Interaktive Launch Monitore und Golfsimulatoren für nahezu uneingeschränkte Möglichkeiten. Bei einem missratenen Abschlag mit Eisen oder Driver muss auch kein Ball mehr gesucht werden. Eine sehr komfortable Angelegenheit.

Golf Training zu Hause mit GOSWO in Kombination mit einem Launch Monitor macht am meisten Sinn. Der Launch Monitor ist meist ein radar- oder kamera-basierendes System, mit dem viele Daten ermittelt und dargestellt werden können. Er zeigt die Flugkurve des Balles an und gibt dem Spieler die dazugehörigen Winkel und Messdaten an. Hier sieht der Spieler seine Flugkurve und alle Messdaten. Um ungewünschte Flugkurven wie ein Hook oder einen Slice dauerhaft zu korrigieren, sollte man mit GOSWO arbeiten.

Nun sieht ein Spieler beispielsweise seinen Slice, jedoch kann er ihn nicht abstellen. Anhand der Messdaten zeigt der Launch Monitor/Simulator eindeutig an, dass der Schläger auf einer Schwungbahn von außen nach innen an den Ball kam und das Schlagerblatt im Treffmoment 2° offen war. – Diese Daten sind noch relativ einfach zu verstehen, aber mit welchen Übungen stelle ich diesen Slice ab? Entsteht der Fehler bereits im Aufschwung, oder erst im Abschwung? – Eine Antwort auf diese Frage liefert nur eine Kameraaufnahme. Hierfür gibt es verschiedene Golfschwung Analyse Apps wie z. B. V1 oder Hudl Technique, mit denen man seinen Golfschwung mit dem Handy aufnehmen und in Zeitlupe abspielen kann. (Viele Trainer nutzen diese Apps auch) Wir sehen nun ein Video aus einer anderen Perspektive und unser Gehirn soll nun aus dieser anderen Perspektive eine Korrektur vornehmen. Eine sehr schwierige Aufgabe, die nur sehr wenige Spieler bewältigen können. Selbst mit der Unterstützung eines ausgebildeten PGA Golftrainers ist diese Korrektur sehr schwierig, denn der gefühlte Schwung weicht in der Regel deutlich vom tatsächlichen Schwung ab. Der Trainer zeigt den Fehler auf und beschreibt die Entstehung – Was wirklich hilft ist die Selbstkontrolle durch Rückmeldung von einer Trainingshilfe. Ein Golf Training zu Hause mit einer Referenzebene bzw. einem Referenzkorridor führt nachweislich schneller zu besseren Ergebnissen, als reine Videoanalyse.

Üben mit GOSWO – ideale Ergänzung beim Indoor Golf Training zu Hause mit Golf Simulator oder Launch Monitor.

Indoor Golf / Golf Indoor – Anlagen in Deutschland

In Deutschland gibt es nur sehr wenige Indoorgolf Anlagen, die mit modernen Golfsimulatoren ausgestattet sind. An einem Golfsimulator können verschiedene Golfplätze realitätsnah gespielt werden. Hier wird das Bild der Golfbahn mittels Beamer an eine Leinwand projiziert. Der Spieler schlägt seinen Ball gegen die Leinwand und der reale Golfschlag wird in eine virtuelle Golflandschaft projiziert. Sensoren, Kameras oder Radar erfassen den Golfschläger/Golfschwung bzw. den Golfball, und ein Computer berechnet den Ballflug. Das Spielen an solchen Simulatoren macht sehr viel Spaß, jedoch ist das Chippen und Putten etwas gewöhnungsbedürftig und nicht mit dem „echten Spiel“ auf dem Platz vergleichbar. (Golftraining zu Hause bzw. Putt-Training macht man besser nicht am Simulator, sondern mit RST One Putt-Trainer auf einem Indoor Putting Green oder einer Putting Matte.)

Effizientes Training an einem professionellen Golfsimulator

Mit einem Simulator oder einem Launch Monitor zu trainieren macht Sinn. Hier können Ergebnisse effektiver miteinander verglichen werden. Bei einem Golftraining an einem professionellen Simulator oder mit Hilfe eines Launch Monitors kann man beispielsweise seine Schlaglängen für die einzelnen Schläger ermitteln. Ebenso kann man die Abweichungen der Bälle zu einem einstellbaren Ziel feststellen. Der Simulator zeigt dem Spieler außer der Flugbahn auch verschiedene Winkel (verschiedene views – Winkel der Schlagfläche im Treffmoment, Winkel der horizontalen und vertikalen Schwungebene etc.) Gemessen werden auch die Geschwindigkeit des Schlägerkopfes im Treffmoment, die Abfluggeschwindigkeit des Balles und der Smash Factor.

Aus all diesen Daten lassen sich die Richtung des Ballfluges und die Länge des Schlages sehr genau berechnen. Alle gemessenen Daten werden nach dem Schlag angezeigt, so dass der Golfer ggf. seine Fehlschläge erkennen kann.

Golftraining mit Flight Scope

Von PGA Golftrainern, Clubfitter und Golfexperten empfohlen

Hier geht es zu unseren Referenzen