Golftraining zu Hause

Wenige Minuten pro Woche reichen, ihr Muskelgedächtnis zu trainieren.

Das Training muss jedoch immer auf der gleichen Ebene gemacht werden. Deshalb funktioniert das Training mit GOSWO. Wenn man heute von innen nach außen schwingt und morgen von außen nach innen, bringt ein Training nicht wirklich Erfolg. Deshalb ist ein Golftraining ohne definierte Inhalte eigentlich verschwendete Zeit.

Der Aufschwung

Jeder Golfschwung beginnt mit dem Aufschwung.

Wer hier schon Fehler macht, wird diese in der Regel nicht mehr kompensieren können.

Darum solltet ihr mit GOSWO zu Beginn nur den ersten Teil des Golfschwung – den Aufschwung üben. So seltsam es sich anhört, hier werden die meisten Fehler gemacht. Und genau diese Fehler kann der Spieler zu Hause eliminieren.

Hierfür ist keine Deckenhöhe von 3 m erforderlich und es muss kein voller Golfschwung gemacht werden.

Aber schaut euch zuerst das Video von PGA Professional Clive Jenkins an:

Phase 1

Zuerst wir der korrekte Stand eingenommen. Die seitliche Entfernung zum GOSWO beträgt eine Armlänge (in Aufschwungrichtung). Der Schläger sollte in der Ansprechposition auf die Verlängerung zur Vorderkante des GOSWO platziert werden.

Das Golftraining zu Hause beginnt also mit einer Ausholbewegung bis zur 9 Uhr Position. Hierbei bewegt sich der Schläger parallel zur Ziellinie und der Schlägerschaft schleift parallel zum GOSWO bis zur 9 Uhr Position (Hüfthöhe).

Um ein Gefühl für den korrekten Schwungebenenwinkel zu bekommen, sollte diese „Schleifübung“ oft wiederholt werden. Zu Beginn kann diese Übung mit den Augen verfolgt werden. Wenn die Übung so weit in „Fleisch und Blut“ übergegangen ist, kann der Aufschwung mit Blick auf dem Ball geübt werden. Die Schwierigkeit wird am Anfang sein, dass der Aufschwung nicht parallel erfolgt. Somit bleibt man entweder an der vorderen Kante des GOSWO hängen oder der Schlägerschaft zeigt nach außen. In beiden Fällen ist der Schaft nicht parallel.

Golftraining zu Hause - 9 Uhr Position

Erst wenn diese Übung flüssig und wiederholbar ausgeführt werden kann, sollte Phase 2 trainiert werden.

Als erster markanter Punkt des Aufschwungs ist die so genannte 9 Uhr Position des Schlägers zu nennen. Der Schläger verläuft waagerecht zum Boden und parallel zur Ziellinie (und parallel zum GOSWO). Die Schlagfläche sollte senkrecht nach oben zeigen. Führen Sie zur Übung den Schläger immer wieder von der Ansprechposition bis zu dieser ersten Zwischenstation. Um den korrekten Winkel bzw. sein  Muskelgedächtnis für den Aufschwung auf der korrekten Ebene zu trainieren, empfehlen wir die Auflage des Schlägerschaftes auf dem GOSWO und eine Rutschbewegung auf dem GOSWO. (Videos hierzu folgen). Hierbei ist darauf zu achten, das der Schlägerschaft parallel aufliegt und die Rutschbewegung nur bis Hüfthöhe erfolgt. Durch Wiederholungen prägt sich der korrekte Winkel nach und nach ein und die Schwungbewegung des Aufschwungs erfolgt nach und nach auf dieser vorgegebenen und im Gehirn abgespeicherten Ebene.

In der zweiten Phase sollte der Aufschwung (mit Blick auf dem Ball) bis Hüfthöhe mit GOSWO und GOSWO Outside geübt werden. Hierbei sollte man mit einem Schwung-Korridor mit einer Breite von ca. 50 cm beginnen.

Diese Übung sollte so lange wiederholt werden, bis der parallele Aufschwung sicher und wiederholbar ohne Berührung ausgeführt werden kann.

Je nach spielerischem Fortschritt kann die Breite des „Schwungkorridors“ angepasst und ständig verschmälert werden. Erst wenn der Aufschwung fehlerfrei bei einer Korridorbreite von ca. 30cm ausgeführt werden kann, sollte das Training mit Rückschwung/Durchschwung erfolgen.